Grundqualifikation

Der Nachweis der Grundqualifikation kann durch eine Berufsausbildung zum Berufskraftfahrer oder zur Fachkraft im Fahrbetrieb nachgewiesen werden. Alternativ ist eine Prüfung vor der zuständigen IHK in zwei Varianten möglich. Die mögliche Prüfungsvariante ist dabei u.a. vom Alter des Bewerbers abhängig.

Berufseinsteiger zwischen dem 18. und 21. Lebensjahr müssen die Grundqualifikation nach dem Erwerb der Fahrerlaubnis durch eine theoretische und praktische IHK-Prüfung nachweisen.

Die Prüfung umfasst einen theoretischen Teil von 240 Minuten (Multiple-Choice-Fragen, Fragen mit direkter Antwort, Erörterung von Praxissituationen) und einen praktischen Teil von 210 Minuten (120 Minuten Fahrprüfung, 30 Minuten praktische Themen wie Ladungssicherung, Notfallsituationen usw. und 60 Minuten Bewältigung kritischer Fahrsituationen).

Zum Ablegen der Prüfung ist kein Vorbereitungsunterricht vorgeschrieben, aufgrund der umfangreichen Prüfungsinhalte und der Prüfungsdauer (7,5 Stunden!) wird diese Prüfung aber wohl nur mit einer gründlichen Prüfungsvorbereitung zu schaffen sein. Deutlich einfacher ist für Führerscheinbewerber über 21 der Weg über die beschleunigte Grundqualifikation (siehe nächster Menüpunkt).

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